Archiv für die Kategorie ‘Kreativwirtschaft’

Barcamp Ruhr 3 in der Kulturhauptstadt 2010 – Standortbezogene Dienste im Fokus

Mittwoch, 27. Januar 2010

Wir sind mit dabei!

Schon innerhalb von 6 Minuten waren gestern alle 160 Plätze zum Barcamp Ruhr 3 im Essener Unperfekthaus vergeben, sowohl für den Samstag als auch am Sonntag (20.03. – 21.03.2010). Zum Glück war ich direkt bei der Öffnung der Teilnehmerlisten online und konnte mich für den Samstag einklinken, sodass dieses Jahr auch die BizWiese beim Barcamp Ruhr vertreten sein wird.

barcampruhr2

Die Organisatoren (u. a. Stefan Evertz – hirnrinde.de) haben aus meiner Sicht im Vorfeld großartige Arbeit geleistet. Vor allem der Aufbau einer mixxt-Community als Barcamp Plattform erweist sich als ideal zur Organisation dieser Eventform. Die Community des Barcamp Ruhr 3 hat bereits über 400 Mitglieder und auch bei Twitter hat @bcruhr3 bereits über 250 Follower versammelt. Der Hashtag lautet übrigens entsprechend #bcruhr3.

Im Mittelpunkt des Camps stehen dieses Jahr “standortbezogene Dienste”, die im engeren Sinne also Themen rund um den Bereich Geolokalisierung umfassen. Darunter wird es aber auch regional abhängige Themen geben, wie z. B. Projekte, die im Rahmen der Kulturhauptstadt 2010 entstehen und stattfinden. Ich finde es übrigens schön, dass der Veranstalter in diesem Zusammenhang auch mal die deutsche Variante von “location based services” nutzt.

Da ich zum ersten mal an einem Barcamp teilnehme, bin ich besonders gespannt auf das Feeling und freue mich auf die Inhalte und natürlich die Leute vor Ort mit Ihren Ideen. Ich drücke den Veranstaltern deshalb die Daumen, dass das Barcamp Ruhr 3 mindestens genauso gut wird, wie die bisherige Vorbereitung. Weiter so!

CoWorking = Teamwork?

Dienstag, 08. September 2009

Immer häufiger treffe ich in letzter Zeit in verschiedensten Zusammenhängen auf den Begriff  “CoWorking”. Was ist das nun wieder, noch ein neues Buzzword aus Übersee?

Meine Recherche ergab, dass CoWorking im Grunde mehrere berufsbezogene Dinge beschreibt, die alle sehr eng miteinander verwoben sind. Ich übersetze CoWorking daher einfach allgemein und frei mit Teamwork bzw. Teamarbeit. Die ursprüngliche Idee dahinter liegt aus meiner Sicht in der flexiblen und partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen unabhängigen Unternehmern, Freiberuflern, Kreativen, Beratern und Weiteren. Je nach Komplexität und Umfang eines Kundenauftrags ist man heutzutage als “Kleiner” gezwungen, mit anderen Leuten zusammenzuarbeiten, um die Anforderungen des Kunden zu erfüllen. Aus dieser Notwendigkeit und zusätzlich gefördert durch den Wandel hin zu mehr Mobilität und Flexibilität in unserer Arbeitswelt ergibt sich eine neue Arbeitskultur, die aktuell besonders unter den Kreativen an Fahrt gewinnt und auf sich aufmerksam macht. Gerade die Kreativen sind für ihre Offenheit und Bereitschaft zur kollaborativen Arbeit bekannt und treiben damit diese neue Arbeitsweise voran. Sie schlägt sich darin nieder, dass sogenannte CoWorking-Zentren entstehen, die auch als Business Hubs oder einfach nur als Hubs bekannt sind und immer häufiger in den Medien erwähnt werden. Einen Beispielartikel bietet die Berliner Morgenpost im Netz, den ich in der erweiterten Fassung in der Welt vom 20.06.2009 (leider nur offline) gefunden habe. Diese Zentren sind im Allgemeinen flexibel mietbare Büroräume, in denen man sich je nach Bedarf einen Schreibtisch mieten und dort arbeiten kann. Durch die Zusammenkunft unterschiedlicher Köpfe aus diversen Fachgebieten in diesen Büroetagen, z. B. Designer, Mediengestalter, PR-Berater, IT-Experten und andere freiberufliche Berater, entsteht eine sehr fruchtbare Arbeitsatmosphäre. Hier lernt man sich schnell kennen und kommt gemeinsam schneller mit seinen Aufgaben voran, ganz nach dem BizWiese Prinzip “Stärker im Team”. Ich denke, dass wir mit dem Teammarketing auf der BizWiese eine ideale Plattform bieten, um die Nutzer dieser Büros effektiv als Teamplayer zu promoten und Ihnen mehr Auftraggeber zu bringen.

Es folgen einige Quellen, die ich zum Einstieg in das Thema CoWorking empfehle:

- CoWorking News ist eine deutsche Seite, die News zum Thema bereitstellt und mit dem “CoWorking-Verzeichnis” eine nette Übersicht zu den CoWorking-Zentren in Deutschland gibt.

- Work-Innovation ist eine Webseite von Alexander Greisle, der dort Interessantes und Aktuelles zu modernen Arbeitsmethoden und Organisationsformen liefert, mit dem Schwerpunkt CoWorking.

- Mit der Analyse Kooperative Technologien bietet das BMBF eine hervorragende Grundlage, um sich in das Thema Kooperation und kollaborative Technologien (Schwerpunkt Web 2.0) einzuarbeiten. Lesepflicht!

- Auch die Twitter Suche ist aus meiner Sicht ideal geeignet, um sich schnellstmöglich einen Rundumblick über CoWorking zu verschaffen. Der Anteil an deutschen Tweets zum Thema nimmt nach meinem Empfinden in den letzten Wochen rasant zu.

03.09.2009: Update

Die Financial Times Deutschland berichtet über die Nutzer und den Nutzen der CoWorkingSpaces: Die neue Form der Bürogemeinschaft: Coworking

Die Zukunft der Dienstleistung liegt in den Händen von flexiblen Teams

Dienstag, 30. Juni 2009

Bei der Abarbeitung einiger Formalien zur Anmeldung beim diesjährigen Gründerwettbewerb der Wirtschaftswoche ist mir heute ein interessanter und für die BizWiese besonders wichtiger Kommentar “ins Netz” gegangen. Der folgende Link zum Wirtschaftswoche Gründerwettbewerb verweist direkt auf den entsprechenden WiWo-Artikel, der bereits am 09.04.2009 angelegt wurde und alles rund um den Gründerwettbewerb erklärt.

Der Kommentar von Jürgen vom Scheidt am 28.05.2009 hat mich zunächst durch die gezielte Nachfrage nach den durch WiWo vorgegebenen 20 Mitarbeitern neugierig gemacht, die man doch bitte im zweiten Geschäftsjahr nach der Gründung laut Businessplan vorweisen solle. Die berechtigte Rückfrage lautete daraufhin, ob sich diese Vorgabe auf feste Angestellte bezieht (was natürlich angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Situation und der Entwicklung des Arbeitsmarktes hin zu lockeren Angestelltenverhältnissen für viele Gründer eher unrealistisch erscheinen mag). Die Antwort der WiWo-Redaktion ist leider bis heute ausgeblieben, ich werde aber in einem neuen Kommentar auch noch einmal rückfragen, da das unser Gründerteam natürlich auch stark betrifft. Lange Rede kurzer Sinn, das eigentlich spannende am Kommentar von Herrn vom Scheidt war folgende Anmerkung, die mir erst beim zweiten Hinschauen auffiel:

„Liest man nicht immer wieder im Wirtschaftsteil, dass die Zukunft lockeren Netzwerken von kleinen Teams gehört, die sich immer wieder neu vernetzen?“

Ein spontanes Grinsen konnte ich mir nicht verkneifen, denn mit dieser Aussage wird die Idee der BizWiese vollends bestätigt. Auch aus unserer Sicht verändert sich der Dienstleistungsmarkt dahingehend, dass Experten aus unterschiedlichen Fachrichtungen immer häufiger in kleinen, flexiblen und stark kooperativen Teams für Projekte zusammenarbeiten. Nach unserer Ansicht geht diese Entwicklung sogar soweit, dass aktuell ein Zeitalter mit neuen Regeln im Arbeits- und Dienstleistungsmarkt anbricht, dessen Voranschreiten durch die aktuelle Wirtschaftskrise sogar noch beschleunigt wird. Genau hier liegt die Grundlage unseres Geschäftsmodells: Wir wollen mit der BizWiese eine Plattform schaffen, die erstmals Dienstleistungen aus den Bereichen IT, Marketing, Kreativwirtschaft ( Design  & Medien ), Steuern, Recht und Unternehmensberatung in Form von virtuellen Teams vermarktet und den Teams darüber hinaus ein Werkzeug zur verteilten Kollaboration für gemeinsame Kunden anbietet.

Wenn die Zeit und die Technik es zulassen, werde ich versuchen mit Herrn vom Scheidt Kontakt aufzunehmen um einen Autausch über das spannende Thema der Zukunft von Dienstleistungen in flexiblen Netzwerken aufzunehmen. Möglicherweise kann sich da ein interessanter Gedankenaustausch entwickeln, der unser Team zu weiteren neuen Ideen führt.



 
Powered by 2KIT Consulting