Bei der Abarbeitung einiger Formalien zur Anmeldung beim diesjährigen Gründerwettbewerb der Wirtschaftswoche ist mir heute ein interessanter und für die BizWiese besonders wichtiger Kommentar “ins Netz” gegangen. Der folgende Link zum Wirtschaftswoche Gründerwettbewerb verweist direkt auf den entsprechenden WiWo-Artikel, der bereits am 09.04.2009 angelegt wurde und alles rund um den Gründerwettbewerb erklärt.
Der Kommentar von Jürgen vom Scheidt am 28.05.2009 hat mich zunächst durch die gezielte Nachfrage nach den durch WiWo vorgegebenen 20 Mitarbeitern neugierig gemacht, die man doch bitte im zweiten Geschäftsjahr nach der Gründung laut Businessplan vorweisen solle. Die berechtigte Rückfrage lautete daraufhin, ob sich diese Vorgabe auf feste Angestellte bezieht (was natürlich angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Situation und der Entwicklung des Arbeitsmarktes hin zu lockeren Angestelltenverhältnissen für viele Gründer eher unrealistisch erscheinen mag). Die Antwort der WiWo-Redaktion ist leider bis heute ausgeblieben, ich werde aber in einem neuen Kommentar auch noch einmal rückfragen, da das unser Gründerteam natürlich auch stark betrifft. Lange Rede kurzer Sinn, das eigentlich spannende am Kommentar von Herrn vom Scheidt war folgende Anmerkung, die mir erst beim zweiten Hinschauen auffiel:
„Liest man nicht immer wieder im Wirtschaftsteil, dass die Zukunft lockeren Netzwerken von kleinen Teams gehört, die sich immer wieder neu vernetzen?“
Ein spontanes Grinsen konnte ich mir nicht verkneifen, denn mit dieser Aussage wird die Idee der BizWiese vollends bestätigt. Auch aus unserer Sicht verändert sich der Dienstleistungsmarkt dahingehend, dass Experten aus unterschiedlichen Fachrichtungen immer häufiger in kleinen, flexiblen und stark kooperativen Teams für Projekte zusammenarbeiten. Nach unserer Ansicht geht diese Entwicklung sogar soweit, dass aktuell ein Zeitalter mit neuen Regeln im Arbeits- und Dienstleistungsmarkt anbricht, dessen Voranschreiten durch die aktuelle Wirtschaftskrise sogar noch beschleunigt wird. Genau hier liegt die Grundlage unseres Geschäftsmodells: Wir wollen mit der BizWiese eine Plattform schaffen, die erstmals Dienstleistungen aus den Bereichen IT, Marketing, Kreativwirtschaft ( Design & Medien ), Steuern, Recht und Unternehmensberatung in Form von virtuellen Teams vermarktet und den Teams darüber hinaus ein Werkzeug zur verteilten Kollaboration für gemeinsame Kunden anbietet.
Wenn die Zeit und die Technik es zulassen, werde ich versuchen mit Herrn vom Scheidt Kontakt aufzunehmen um einen Autausch über das spannende Thema der Zukunft von Dienstleistungen in flexiblen Netzwerken aufzunehmen. Möglicherweise kann sich da ein interessanter Gedankenaustausch entwickeln, der unser Team zu weiteren neuen Ideen führt.
